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  • Die Strudlhofstiege

    Die Strudlhofstiege

    Theater in der Josefstadt - Wien
    Josefstädter Strasse 26
    1080 Wien
     

    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Do 19.Sep 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Fr 20.Sep 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Di 01.Okt 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Mi 02.Okt 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Do 03.Okt 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Fr 04.Okt 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Di 08.Okt 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Fr 18.Okt 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Di 22.Okt 2019 19:30
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    Die Strudlhofstiege Theater in der Josefstadt - Wien Fr 25.Okt 2019 19:30
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    Wohin geht eine Welt, wenn sie untergeht? Wohin weicht ihr Urgrund? Oder härtet er vielleicht aus in den Menschen, die den Untergang durchleben?

    Die Strudlhofstiege gehört zu den berühmtesten ungelesenen Büchern der Weltliteratur. Schade. Denn sie ist ein wahrhaftiges, ein großes Stück Weltliteratur. Sie ist ein Stück österreichischer Geschichte und zutiefst österreichischer Geschichten. Sie entführt uns in die Tiefe der Jahre, die mehr ist als nur die Vergangenheit. Diese Tiefe hat immer etwas von einem Abgrund, einem Schlund, der uns, die Leser, abstürzen lässt oder hineinzieht. Dieser Abgrund ist der Erste Weltkrieg, an dessen Kippe wir zu Beginn des Romans stehen und an dessen republikanischen Auswirkungen – den Abgrund quasi überspringend – wir uns im zweiten Teil des Romans befinden. Aber nur der Leser springt leichtfüßig. Der nachgeborene Leser. Doderers Strudlhofstiege handelt von jungen Menschen, die um eine Gegenwart ringen. Überlebende, die nicht wissen, dass ihr Überleben – zwangsläufig – in den nächsten Abgrund führt.
    Die Strudlhofstiege im 9. Wiener Bezirk ist mehr als nur der Mittelpunkt dieses Jahrhundertromans. Sie pirouettiert sich vom Vorher, vom scheinbar längst Vergangenen, in eine ungewisse, feindliche Gegenwart. Vielleicht ist sie ein Symbol: Sie wurde gebaut, um die "G’stetten" zu überwinden, die dort 1910 noch "geblüht" hat. Vielleicht wurde der Roman geschrieben, um die G’stetten zu überschreiben, die dieser Krieg in den Köpfen und Herzen der Menschen hinterlassen hat, die Heimito von Doderer in größter autobiografischer Selbstentäußerung in diesem Roman schildert.

    (Quelle: josefstadt.org)