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ORF Radio-Symphonieorchester / Gigashvili / Poschner
Konzerthaus Großer Saal - Wientickets available
Lothringerstrasse 201030 Wien
ORF Radio-Symphonieorchester / Gigashvili / Poschner Konzerthaus Großer Saal - Wien Do 01.Okt 2026 19:30 replace me !-
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
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Giorgi Gigashvili KlavierGreat Talent
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Markus Poschner Dirigent
Programm
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Hannah Kendall
O flower of fire (2023) (EA)
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Maurice Ravel
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931)
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Pause
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Igor Strawinski
Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland (1911–1913)
»… jedes Mal wieder bin ich begeistert von der besonderen Qualität, der Hingabe, Leidenschaft und Spielkunst dieses Orchesters«, sagt Markus Poschner über das ORF Radiosymphonieorchester Wien. In eine hoffnungsfrohe Zukunft blickt es mit diesem Konzertabend, mit dem Poschner seine Position als Chefdirigent antritt. Seit 2017 leitet er das Bruckner Orchester Linz, seit 2025 das Sinfonieorchester Basel. Mit dem Pianisten des Abends, dem Great Talent Giorgi Gigashvili, teilt er die Vielseitigkeit und Offenheit: Poschner war vor seiner Dirigentenlaufbahn Jazzpianist, Gigashvili wäre um ein Haar Popmusiker geworden.
Werke von Kendell, Ravel und Strawinski
Ein Werk von Hannah Kendell, einer britischen Komponistin mit Wurzeln in Guyana, eröffnet den Abend. Zu »O flower of fire« inspirierte sie ein Gedicht des guyanischen Dichters und politischen Aktivisten Martin Carter, der sich unermüdlich für die Karibikregion eingesetzt hat. Zur Reichhaltigkeit des Klangbilds tragen Instrumente wie Harfen, Gongs und Mundharmonikas bei. Mit einem Peitschenknall hebt anschließend Ravels Klavierkonzert an, ein heiteres, temperamentvolles Werk mit Anklängen an Blues und Jazz, die der Komponist bei einer Amerika-Reise kennengelernt hatte, und einem rührend-elegischen Mittelsatz. In der zweiten Konzerthälfte steht mit Igor Strawinskis »Le sacre du printemps« ein Stück auf dem Programm, das bei seiner Uraufführung 1913 im Pariser Théâtre des Champs-Elysées einen riesigen Skandal heraufbeschwor. Mit seinen rituellen Tänzen und archaisierenden Klängen zählt es heute aber zu den Klassikern der Moderne.(Quelle: konzerthaus.at)
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