• Paul Badura-Skoda Franz Schubert

    Paul Badura-Skoda Franz Schubert

    Musikverein Großer Saal - Wien
    Bösendorferstr.12
    1010 Wien
     

    Paul Badura-Skoda Franz Schubert Musikverein Großer Saal - Wien Di 06.Nov 2018 19:30
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    Interpreten

    Paul Badura-Skoda
    Klavier

    Programm

    Franz Schubert
    Sonate für Klavier c-Moll, D 958
    Sonate für Klavier A-Dur, D 959
    Sonate für Klavier B-Dur, D 960

    Paul Badura-Skoda, gebürtiger Wiener, erhielt seine musikalische Grundausbildung in seiner Heimatstadt. Der 1. Preis im Österreichischen Musikwettbewerb 1947 brachte ein Stipendium für Edwin Fischers Meisterkurs in Luzern mit sich, und diese Begegnung sollte richtungsweisend für das weitere Leben des jungen Künstlers werden. Badura-Skoda wurde Fischers Assistent und setzte nach dessen Tod die Tradition seiner Kurse fort. Noch heute ist eines der Hauptanliegen Badura-Skodas die Sorge um den pianistischen Nachwuchs, und wer einmal Gelegenheit hatte, aktiv oder als Zuhörer an einer Meisterklasse des Wieners teilzunehmen, wird dies als unvergessliches Erlebnis bezeichnen.

    1949 bereits wurden Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan auf die eminente Begabung Paul Badura-Skodas aufmerksam, und dies war der Beginn einer kometenhaften Karriere in den Konzertsälen der ganzen Welt, in den Schallplatten-Studios Europas und in Übersee, später auch in den internationalen Fernseh-Studios. Heute gilt Badura-Skoda als einer der führenden Pianisten unserer Zeit, ist bekannt für die unglaubliche Vielfältigkeit seines Repertoires und wird, wo immer er auftritt, wegen des lebendigen, unmittelbaren und schöpferischen Moments seiner Interpretationen gefeiert. Er ist einer der ganz wenigen Pianisten, die das Mozart'sche Non-legato so beherrschen, dass auch in schnellsten Passagen höchste Transparenz gewahrt bleibt.

    Badura-Skodas Beziehung zur Musik ist universell und nicht auf das Klavier beschränkt: Er dirigiert, komponiert, verfasst Musikbücher, sammelt Autographe, arbeitet musikwissenschaftlich, um sich in die Werke und Intentionen der Komponisten besser vertiefen zu können und sammelt alte Instrumente. Dieses „Durchdrungensein“ von Musik formulierte ein Kritiker so: "Badura-Skoda lässt uns etwas spüren, das bei Berufsmusikern selten ist: Dass er die Musik mit jeder Faser seines Wesens liebt."

    (Nach: Musikverein)